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Chipkarten

Überall haben sich Chipkarten etabliert. Wir kennen sie beispielsweise als Gesundheitskarten, Krankenversicherungskarten, als EC-Karten oder Bankkarten für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Viele Firmen und Geschäfte setzen auf die Plastik-Ausweise als Kunden- oder Rabattkarte. Weitere Einsatzbereiche aus dem Alltag sind Karten für die Telefonie und für den Fernseher, wie das beispielsweise in Krankenhäusern oder Kureinrichtungen üblich ist. Bestimmte Systeme geben die Karten als eine Art Pfandsymbol aus. Danach werden die Plastik-Cards mit einem bestimmten Betrag aufgeladen. Dieser wird dann abtelefoniert oder es können gebührenpflichtig Rundfunk- und Fernsehgeräte genutzt werden.

Weiterhin gibt es auch Karten für die „Stechuhr“ oder die Kontrolle des Zutritts von Personen. Dazu muss die Chipkarte nur durch die vorgesehene Öffnung des Lesegerätes gezogen werden. Schon kann genau der Start und das Ende der Arbeitszeit abgelesen werden. In sensiblen Bereichen ermöglicht die Chipkarte so den autorisierten Personen den Zutritt. Durch das Ziehen der Karte durch das Lesegerät öffnen sich hier die entsprechenden Türen.

Die Hersteller bieten für jeden Einsatzzweck passende Chipkarten an. Diese können nach Wunsch als Werbeträger bedruckt oder auch neutral sein. In erster Linie unterscheiden sich die Karten durch die Sicherheitsfunktionen der einzelnen Chipmodule. Dadurch werden Manipulationen von Daten so weit wie möglich ausgeschlossen. Bestimmte Bereiche auf dem Chip können nicht mehr neu beschrieben werden, wenn diese entsprechend bearbeitet wurden.
Es gibt heutzutage auch Chipkarten, die mit Mikroprozessor-Technologie arbeiten im Gegensatz zu reinen Speicher-Chips.

Moderne Plastikkarten sind multifunktional und weisen einen hohen Sicherheitsstandard auf. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn die Karten für digitale Signaturen im Einsatz sind. Der Datenschutz ist für jede Art von Chipkarte ein entscheidendes Kriterium. Vor allem bei Bankkarten haben wir schon öfters gehört, dass es Hackern gelungen ist, diese zu fälschen. Auch Krankenversicherungskarten müssen vor Fremdzugriff besonders gut geschützt werden. Es ist daher ganz wichtig, Chipkarten herzustellen, die hohen Sicherheitsanforderungen gerecht werden.

Auf jeden Fall wird sich in der Zukunft auf dem Karten-Sektor noch einiges tun und es ist immer aufs Neue notwendig, Chipkarten für weitere Bereiche des täglichen Lebens zu entwickeln und herzustellen. Das ist eine besondere Herausforderung für die Unternehmen, die diese Karten produzieren. Welche Anwendungen in Zukunft gefragt sein werden, kann heute niemand wissen. Aber die Hersteller von Chipkarten müssen ganz besonders flexibel sein, um auf die neuen Erfordernisse sofort reagieren zu können.

Informationen zum Autor "Manni":
Manni Freund
E-Mail: kaffee_freund(at)gmx.de
Web: http://

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