Sport & Fitness

Wie MTB zur Olympischen Sportart wurde

Das Mountainbike ist eine Entwicklung von Radsportlern. Diese konstruierten aus einem konventionellen Fahrrad in den späten 1970er Jahren den Vorläufer des heutigen Mountainbikes. Schon 1981 kam es zu dem ersten geschichtlichen Großereignis im Rahmen der Entwicklung des MTB. Und zwar brachte in diesem Jahr der Hersteller Specialized mit dem Modell Stumpjumper die ersten in Großserie produzierten Mountainbikes auf den Markt.
Ein Jahr später wurde die erste vollständige Mountainbike-Komponenten-Gruppe durch den japanischen Hersteller Shimano auf den Markt. Seither wuchs die Fangemeinde der Mountainbikes immer weiter. 1988 fand in Crans-Montana (gelegen im französischsprachigen Teil des Schweizer Kantons Wallis) der allererste Mountainbike-Wettbewerb statt. Eine erste Weltmeisterschaft fand dann 1990 statt, bei der der Amerikaner Ned Overend als erster offizieller Mountainbike-Weltmeister hervorging. Im gleichen Jahr fand auch die erte Deutsche Meisterschaft in dieser neuen Sportart statt, und zwar in Kirchzarten im Schwarzwald. Die Fangemeinde war inzwischen so riesig, dass das Mountainbiking auch die Aufmerksamkeit des Olympischen Komitees erregte. So kam es, dass das Mountainbiking bereits 1996 bei den Olympischen Spielen in Atlanta sich als olympische Disziplin in alle die anderen Sportarten einreihte. Die ersten Olympiasieger wurde bei den Herren der Niederländer Bart Brentjens und bei den Damen Paola Pezzo aus Italien. Seit 1999 gibt es einen weiteren Wettbewerb, die World Games of Mountainbiking.

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