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Wer steht im Tor der Nationalmannschaft?

Um die Nummer eins im Kasten der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball WM ist ein heißer Kampf entbrannt. Die Kandidaten für den Posten zwischen den Pfosten sind derzeit Rene Adler von Bayer 04 Leverkusen, Manuel Neuer von FC Schalke und Tim Wiese von Werder Bremen. Alle Drei gelten ohne Frage als Top-Torhüter mit großem Potential, aber leider etwas zu unerfahren. Nach den Rücktritten von Oliver Kahn und Jens Lehmann fehlt es an Erfahrung im Tor der Nationalmannschaft.

Zwischen Glanzparaden und Nervenflattern
Seit dem Tod von Robert Enke ist Rene Adler vorerst die Nummer eins im deutschen Tor. Der 25-Jährige gehört sicher zu einem der besten Torhüttern Deutschlands, aber die Konstanz fehlt manchmal. Zuletzt sprang ihm in der Fußball Bundesliga ein Freistoß aus 28-Metern durch die Hosenträger. Selbstkritisch gestand er den Fehler ein, „Das ist ein klarer Torwartfehler, das nehme ich auf meine Kappe.“ Aber auch die Konkurrenz ist nicht fehlerlos. Tim Wiese von Werder Bremen plagten in den letzten Wochen muskuläre Probleme im Oberschenkel. Einigen spektakulären Auftritten im europäischen Wettbewerb folgen zuletzt Unsicherheiten in der Bundesliga. Manuel Neuer von Schalke zeigte zuletzt gerade bei Flanken und Ecken Unsicherheiten. Dank der guten Leistung in den Qualifikationsspielen gegen Russland hat derzeit noch Rene Adler die Nase vorn, doch sein Thron wackelt. Im Testspiel gegen Argentinien sah der Keeper der Nationalmannschaft alles andere als gut.

Kritik kommt vom Vorgänger
Zwar erklärte Jens Lehmann im August 2008 seinen Rücktritt von dem DFB Team, trotzdem bringt sich der inzwischen 40- Jährige noch einmal selbst ins Gespräch. In einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung kritisierte er die Keeper der Nationalmannschaft für ihre Unerfahrenheit. Beide spielen derzeit nicht in der Champions League und somit auch nicht auf höchsten internationalen Niveau, so Lehmann. „Ich glaube, jemand wie ich wäre perfekt für den Job“, zeigte sich Jens Lehman gewohnt selbstbewusst. Mit einem jungen Keeper wie Adler oder Neuer traut der Oldie der deutschen Nationalmannschaft den Titel bei der Fußball WM in Südafrika jedenfalls nicht zu. Mehr als 80 Tage bleibt den Torleuten noch um ihre Form zu stabilisieren und den Kampf um die Nummer eins im Tor der Nationalmannschaft für sich zu entscheiden.

Baustellen gibt es auch auf anderen Positionen
Im letzten Test gegen Argentinien machten aber auch die anderen Positionen große Sorgen. Im Angriff sind Klose und Podolski seit Wochen torlos und im Formtief. Das Mittelfeld um Kapitän Ballack agierte planlos und aber immerhin steht mit Bayern Flügelflitzer Müller ein Hoffnungsträger bereit. Die Abwehr um Per Mertesacker war ebenfalls nicht immer sattelfest. Es bleibt zu hoffen, dass Deutschlands Nationalmannschaft bei der Fußball WM wieder einmal zu seiner Stärke als Turniermannschaft findet.

Informationen zum Autor "Maria":

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