Sonstiges

Fleischfressende Pflanzen für zuhause

Fleischfressende Pflanzen sind sehr beliebt. Ganz klar, Geranien, Amaryllis und Kakteen hat wohl jeder daheim auf dem Fensterbrett stehen. Aber fleischfressende Pflanzen kommen nicht so oft vor. Die Frage ist nur, warum? Liegt es an der Tatsache, dass man es eklig findet, wenn Pflanzen sich von Fliegen ernähren? Hat man vielleicht selbst Angst davor – man weiß ja schließlich nie so genau… Oder scheut man sich vor einer komplizierten Pflege? Alles Argumente, die nicht haltbar sind. Nun ja, der Ekel vielleicht schon, aber man muss da ja nicht so genau hinsehen. Außerdem sorgt die Pflanze dafür, dass sich die Population der Fliegen in ihrer Wohnung dezimiert. Angst muss man natürlich keine haben, das ist Quatsch und gehört ins Reich der Fantasie. Und was die Pflege angeht, sind diese Pflanzen wohl pflegeleichter als so manch andere. Fleischfressende Pflanzen brauchen wenig. Wenn man sie in die Sonne stellt und immer schön feucht hält, dann sind sie schon glücklich. Man sollte ihnen immer kalkfreies Wasser geben und sie in ein Spezialsubstrat pflanzen, niemals in herkömmliche Blumenerde. Die enthält zu viele Nährstoffe. Wer das beachtet, wird lange Freude an seinen Fleischfressern haben. Ach ja, auch sollte man es nicht zu gut mit ihr meinen und glauben, man müsste sie füttern. Fleischfressende Pflanzen können bis zu einem Jahr ohne Nahrung auskommen. Das, was sie sich selbst fangen, reicht in der Regel aus. Im herkömmlichen Pflanzengeschäft wird man meist nur eine kleine Auswahl dieser Pflanzen finden. Mehr gibt es online im Fachversand für Karnivoren – so werden sie auch genannt.

Informationen zum Autor "Schossig":
Holger Schossig
E-Mail: mail(at)holger-schossig.de
Web: http://www.holger-schossig.de

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