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Die häufigsten Lottozahlen im quadratischen Tippfeld

„Welche Lottozahlen knacken den Jackpot?“, auf diese Frage haben auch ausgewiesene Lotto-Experten keine klare Antwort. Denn der Zufall hält sich nun einmal nicht an mathematische Regeln. Dennoch können ein paar Experten-Tipps beim Ausfüllen des Lotto-Tippscheins von Nutzen sein.

Jeden Samstag sitzen Millionen von Menschen vor dem Bildschirm und erwarten mit Spannung das Ergebnis der allwöchentlichen Lottoziehung im deutschen Fernsehen. Das ist per se noch nichts, worüber man sich wundern könnte. Schließlich wächst der Jackpot meist von Woche zu Woche und verspricht dem Spieler mit den richtigen Lottozahlen einen satten Gewinn von bis zu mehreren Millionen Euro. Sehr wohl erstaunlich ist es jedoch, dass der Statistik zufolge viele Spieler immer wieder auf die gleichen Glückszahlen tippen. So gelten etwa die Ziffern von 1 bis 7 zu beliebtesten Lottozahlen im quadratischen Tippfeld, dicht gefolgt von den Zahlen 8 bis 14, 15 bis 21 usw. Denn der Statistik nach nimmt die Beliebtheit, und damit auch die Häufigkeit der getippten Zahlreihen im quadratischen Tippfeld, systematisch von oben nach unten ab. Die unterste Zahlenreihe von 43 bis 49 wird demzufolge am seltensten auf dem Lottoschein angekreuzt.

Für Lotto-Experte Prof. Dr. Bosch vom Institut für angewandte Mathematik und Statistik der Universität Hohenheim ist dieses Phänomen gar nicht so ungewöhnlich. Denn seinen Forschungsergebnissen zufolge tippen sehr viele Lottospieler auf die Geburtstage von Familienmitgliedern und Verwandten. Und nachdem ein Monat maximal 31 Tage und das Jahr maximal 12 Monate hat, ist die Häufigkeit der niedrigeren Zahlen eher die logische mathematische Konsequenz des Kalenders, als ein seltsames Phänomen.

Doch gibt es auch Abweichungen der Regel, die sich alleine auf mathematischem Wege nicht erklären lassen. So stehen etwa in der zweiten Zeile zu Beginn die Zahlen 8 bis 12, bei denen es sich allesamt um Monatszahlen handelt. Der Geburtstagstheorie zufolge müssten diese Lottozahlen also öfter angekreuzt werden, als die Lottozahlen 13 und 14. Diese These konnte jedoch auf wissenschaftlichem Wege nicht belegt werden. Vielmehr gilt beispielsweise die Lottozahl 8 trotz ihrer prominenten Platzierung in der zweiten Reihe des quadratischen Tippfeldes als überraschend unbeliebt. Statistik-Experte Bosch führt dies darauf zurück, das die 8 am Zahlenanfang, also am Rand der Reihe und daher nicht im Unmittelbaren Blickfeld des Spielers liegt.

Doch wie dem auch sei, am Ende gilt auf dem Weg zum Lotto Jackpot nur das Glück des einzelnen Spielers. Wer mit Vertrauen in die eigenen Lottozahlen und einer gesunden Portion Risikofreude den Tippschein für das Lotto am Samstag und am Mittwoch ausfüllt, der kann guten Gewissens weiter auf seinen Gewinn hoffen! Denn eine garantierte Formel zum Lotto-Sieg scheint auch die Wissenschaft noch nicht entdeckt zu haben.

Informationen zum Autor "Maria":

E-Mail: textschmiede-zimmermann(at)gmx.de
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