Viel Geld sparen durch einen Strompreisvergleich
as japanische Fukushima hat durch die Kernschmelze des ansässigen Atomkraftwerks traurige Berühmtheit erlangt und kaum ein anderes Thema hatte wochenlang die Medien beherrscht. Für viele Industriestaaten war dieses Ereignis Anlass genug, die Abhängigkeit des eigenen Landes von Atomkraft zu revidieren. Die deutsche Politik hat neben der sofortigen Abschaltung einiger höchst gefährdeter Atommeiler einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Dies bedeutet aber auch zeitgleich, sich aus der Stromhaupterzeugung durch Atomkraft zurückzuziehen und entsprechend auf Alternativenergien umzusteigen.
Viele Verbraucher haben nach Fukushima jedoch bereits jetzt schon auf „grünen Strom“ gesetzt durch einen Stromanbieter wechseln. Wind-, Solar- und Wasserkraft sind daher schon längst nicht mehr nur etwas für den „Öko“ im klassischen Sinne. Aber ähnlich wie der Mobilfunkmarkt ist auch der Markt der verschiedenen Stromanbieter zu einem regelrechten Tarifdschungel ausgeartet. und für den Normalverbraucher oft nur sehr schwer überschaubar. Man sollte daher sich die verschiedenen Stromanbieter nach Angebot und Preis genauer ansehen und einen Strompreisvergleich machen.
Abhängig vom persönlichen Gusto kann man auf den verschiedenen Preisvergleichportalen unterschiedliche Sucheinstellungen vornehmen und seine Suche entsprechend seinen Vorstellungen einschränken. Ein Beispiel dafür kann sein, ob man einen regional Stromanbieter oder ob man eher einen Stromanbieter mit überregionalem Sitz wählen möchte. Auch kann man die Anbieter nur nach bestimmten Energiequellen wählen, wie beispielsweise Windenergie. Alternativ kann man anhand einer alten Rechnung seinen aktuellen bzw. künftigen Stromverbrauch nach Kilowattstunden schätzen und sich entsprechend den für seine Bedürfnisse günstigsten Stromanbieter heraussuchen. Das geht natürlich auch unabhängig von der Energiequelle. Unterschiede gibt es – ähnlich wie bei Telefon- und Mobilfunkverträgen – auch Stromanbieterverträge mit längeren Laufzeiten, aber auch Verträge mich kürzeren Laufzeiten und mitunter deutlich höheren Monatsabschlägen. Auch unterschiedlich lange Kündigungsfristen sind mittlerweile auch auf dem Strommarkt keine Seltenheit mehr. So kann man mitunter auch mehrere Entscheidungshilfen bzw. je nachdem, auch eine richtige Qual bei der Wahl des optimalen Stromanbieters haben.
Aber auch andere Rahmenbedingungen können zusätzliche attraktive Komponenten bei der Wahl des neuen Stromanbieters geben. Beispiele dafür sind Rabattprogramme oder Sonderkonditionen für Kunden, die bei bestimmten Versicherungsgesellschaften oder Automobilclubs versichert sind und beim Stromanbieter als „Partner“ entsprechende Vergünstigungen geniessen.
Tatsache ist jedenfalls, dass die Zeiten des Strommonopols und Gebundenheit des Kunden längst vorbei sind. Wer also „grünen Strom“ haben, aber auch nicht übermässig mehr bezahlen möchte, sollte einen Stromanbieterwechsel in Erwägung ziehen.
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