Natur & Umwelt

Klimaerwärmung bringt Hungersnöte

Wie in der Presse nachzulesen ist, haben Wissenschaftler eine neue Klimastudie herausgebracht, die uns damit konfrontiert, dass in ca. 20 bis 30 Jahren für viele Menschen dieser Welt kein Regen mehr fällt. Die Erderwärmung wird für die Ärmsten der Armen scheinbar noch früher zur absoluten Hungerkatastrophe als bisher angenommen. Südafrika und Südasien sind die am meisten betroffenen Gebiete. Dort, wo jetzt schon Hunger herrscht und die Lebensmittel knapp sind, wird durch die Erderwärmung weniger Regen fallen und somit große Teile der ohnehin schon knappen Ernte komplett wegfallen. Während wir in Europa noch über Co2-Ausstoß und -Reduktion reden, wird dieses Thema für die Menschen in den betroffenen Gebieten zu einer Diskussion um Leben und Tod. In Südafrika leben viele Menschen vom Maisanbau. Treffen die Vorhersagen der Forscher wirklich zu, so könnte sich die Ernte schon innerhalb der nächsten zwanzig Jahre um 30 % verringern. Das wäre eine absolute Ernährungskatastrophe für diese Region. Natürlich ist es wichtig, den Co2-Ausstoß zu minimieren und auch vor allem in den Industrienationen die Einhaltung dieser Vorgaben zu kontrollieren und gegebenenfalls zu sanktionieren. Für die nächsten 20 Jahre wird allerdings auch ein jetziges Umdenken kaum greifen. Da sind andere Aktionen und Unterstützungen vor Ort nötig, um schon im Vorhinein ein Abwenden oder auch eine Minimierung dieser bevorstehenden Schwierigkeiten in Angriff zu nehmen. Bewässerungssysteme und das Erforschen neuer Pflanzen müssen da im Vordergrund stehen und als Entwicklungshilfe ganz konkret an Ort und Stelle umgesetzt werden. Dort nutzt im Moment keine Umstellung auf erneuerbare Energien – dort muss die Landwirtschaft von Grund auf reformiert werden um Früchte hervorzubringen aus Pflanzen, die genügsamer und weniger empfindlich auf klimatische Veränderung reagieren.

Informationen zum Autor "Bramstedt":
Luise Bramstedt
E-Mail: luise.bramstedt(at)googlemail.com
Web: http://

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