Natur & Umwelt

Blumen und Pflanzen

Blumen im Garten

Stauden im Herbstfarbengewand
Wer die Blütenstände von Astilbe chinensis var. pumila nach der Blüte abschneidet, den wird dieses Bild ermuntern, auch den goldbronzenen Herbstaspekt der Fruchtstände zu erleben. Herbstfärbung ist selten ein vorrangiges Kriterium bei der Auswahl von Stauden, eher bei Gehölzen. Viel zu selten wird auf die Herbst- und Winterwirkung geachtet, oder aber der spätherbstliche Drang zum Aufräumen im Garten beraubt uns dieses Erlebnisses. Mit der Herbstfärbung setzen wir goldgelbe Sonnenakzente in düstere Tage, so mit manchen Hosta-Sotim oder auch dem Perlfarn. Bei starker Sommertrockenheit verfärben sich die breiten Trichter des deutschen und die schlanken hohen des amerikanischen Straußfarns schön hellgolden, später lederbraun, ein herbstlicher Farbablauf, der auch dem Adlerfarn zu eigen ist. Auch Hufeisenfarn, Königsfarn und manche Formen des Frauenfarns verhalten sich ähnlich. Auf dem Wasser färbt sich das Feenmoos, ein Wasserfarn, nach dem ersten Frost im Herbst kräftig rotbraun. Wer Staudenpflanzungen im Herbst mit offenen Augen besucht, wird viele Anregungen für den eigenen Garten finden.

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Waldlichtung
Vor dem Hintergrund der Rhododendren entfalten Hosta und davor Trichterfarne und Maiglöckchen ihr Laub, während die Blütenkerzen der Camassien Farbkontrast durch die hellgrünen, rötlichkupfern überlaufenen Blätter der Epimedien finden. Die Pflanzen einer Waldlichtung profitieren zum einen von der bis in den Sommer hinein erhalten bleibenden Bodenfeuchtigkeit und der meist recht dicken Laubmullschicht. Zum anderen wachsen sie besonders kräftig, weil ihnen durch die Lichtung mehr Sonnenlicht zur Verfügung steht als den meisten Pflanzen direkt unter oder an Gehölzen. Die Camassie ist eine Pflanze, die eigentlich ^besser in feuchten  bis   nassen  Wiesensituationen gedeiht. Der Trichterfarn ist eine Bachrandpflanze, die aber nicht wählerisch ist und fast alle Pflanzungen durchwandern kann. Bei den Maiglöckchen im Vordergrund sieht man deutlich, wie sie aus dem Gehölz-Halbschattenbereich heraus zum Sonnenlicht hin wachsen, weil sie nur dort kräftig genug werden, um auch blühen zu können. Waldlichtungen haben meist eine höhere Luftfeuchtigkeit und bieten zusätzlich Schutz gegen allzu heiße Mittagssonne.

Informationen zum Autor "jessi24":
jessi kiefer
E-Mail: immax159(at)yahoo.de
Web: http://

Eine Reaktion zu “Blumen und Pflanzen”

  1. Wann und wohin wechselt Diego? - Seite 31 - Fanlager

    [...] mal auf Bayern München…. [...]

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