Musik & Medien

Progressive Rock – Eine Kombination aus Klassik, Rock, Pop, Jazz und Blues

Die Musikrichtung Progressive Rock entstand während der 60er Jahre. Typisch für sie war eine Mischung aus verschiedenen Genres wie Pop, Rock, Blues oder Rock’n’Roll, die durch neue Instrumente und Harmonien erweitert wurden. Oftmals wurden Elemente aus Klassik und Jazz miteinbezogen. Als Mutterland des Progressive Rocks gilt Großbritannien. Tendenzen zu diesem Stil waren bereits Mitte der 60er bei Bands wie den Beach Boys, den Beatles und Revolver zu erkennen. Als erste wirkliche Progressive-Rock-Bands gelten King Crimson und The Nice.
Die Geschichte der Musikrichtung lässt sich in vier Phasen einteilen. Der erste „proto-progressive“ Abschnitt ist die Anfangszeit in den späten 60ern. Die zweite „klassische“ Phase ist in den 70er Jahren anzusiedeln. In den 80ern folgte eine dritte Phase, in der es durch den Neo-Prog zu einer Art „Renaissance“ des Progressive Rocks kam. Der vierte Abschnitt beginnt in den 90ern und geht bis heute, in dieser Zeit kam es zu verschiedenen neuen Entwicklungen wie dem Progressive Metal.
Im Progressive Rock ist ein Phänomen besonders ausgebildet, nämlich die Bildung von Supergroups. Das sind Bands, deren Mitglieder aus anderen erfolgreichen Gruppen kommen. Ein typisches Beispiel dafür ist Emerson, Lake & Palmer, kurz E.L.P.. Keyboarder Keith Emerson spielte vor der Gründung bei The Nice, die Wurzeln von Bassist und Sänger Greg Lake liegen bei King Crimson, Carl Palmer war vor ELP Schlagzeuger bei Atomic Rooster.
Andere Supergroups sind zum Beispiel UK, A Perfect Circle, Liquid Tension Experiment oder Office of Strategic Influence.

Informationen zum Autor "tmaue":
Torsten Maue
E-Mail: torsten.maue(at)gmail.com
Web: http://www.torstenmaue.de

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