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Krankheitsmilderung

Die so genannten Zivilisationskrankheiten haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Trotz eigentlich verbesserter Möglichkeiten wird gerade das Immunsystem in jungen Jahren nicht mehr ausreichend trainiert. Kleinkinder werden von überbesorgten Muttis soweit wie möglich von Keimen und Bakterien ferngehalten und der Haushalt ist fast klinisch rein. So hat das Immunsystem wenig Chancen, sich mit Attacken von außen auseinanderzusetzen und stark zu werden. Mit einer so überbehüteten Aufzucht erreicht man im Grunde genommen also oft genau das Gegenteil. Die Kinder bzw. später auch Erwachsenen sind viel krankheitsanfälliger. Natürlich soll man Grundregeln einer gesunden Ernährung befolgen, damit der Körper alle Stoffe bekommt, die er für ein intaktes Immunsystem benötigt. Vitamine finden sich in Obst und Gemüse, Eiweiße in Milch- und Fleischprodukten.

Wer allerdings schon gesundheitlich dauerhaft beeinträchtigt ist, für den gilt es in besonderer Weise auf bestimmte Dinge zu achten. Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die zwischen 10 und 20 Prozent der Kinder in Europa betrifft und sich oft bis ins Erwachsenalter hinzieht. Hier ist spezielle Pflege mit fettenden Cremes erforderlich, die dem Austrocknen der Haut entgegenwirken und damit den Juckreiz verhindern oder zumindest einschränken. Die Krankheit verläuft meistens schubweise, daher ist auch wichtig, in den Ruhephasen die Pflege wie gehabt fortzusetzen.

Neurodermitiker müssen mehr als andere darauf achten, möglichst Pflegeprodukte ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe zu benutzen. Auch manche Zusatzstoffe in Lebensmitteln können zur Verschlechterung des Krankheitsbildes beitragen. Auf hautfreundliche Kleidung, zum Beispiel aus 100 % unbehandelter Baumwolle, Seide, Leinen oder Mikrofasern muss bei dieser Personengruppe ganz besonders geachtet werden, um unnötige Hautreizungen zu vermeiden. Trotzdem müssen Frauen nicht auf modischen Chic verzichten, hautfreundliche Damenmode bedient inzwischen auch schon jeden Geschmack.

Informationen zum Autor "tmaue":
Torsten Maue
E-Mail: torsten.maue(at)gmail.com
Web: http://www.torstenmaue.de

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