Beruf & Karriere

Zwischen Nostalgie und Moderne

Im Büroalltag macht man sich für gewöhnlich kaum Gedanken über das Interieur. Der Füllfederhalter ist selbstverständlich, der Stempel gehört sowieso zum Inventar und ansonsten gibt es eigentlich nichts im Raum, was einer erhöhten Aufmerksamkeit bedürfte. Grundsätzlich ist dies eine gute Sache, denn wenn alles funktioniert muss man nicht darüber nachdenken. Es gibt aber mehrere Betrachtungsweisen auf die Dinge im Alltag, auf die hier im speziellen eingegangen werden soll. Da das Beispiel „Stempel“ bereits fiel, wird dieses Beispiel für diese Ausführung herangezogen und näher betrachtet.

Jeder Büroangestellte kennt die beiden kleinen, unscheinbaren Helfer. Sie sind von keinem Schreibtisch wegzudenken, aber keiner macht sich überhaupt Gedanken über sie. Die Rede ist hier im speziellen von einem gewöhnlichen Holzstempel und von einem Selbstfärbestempel. Anhand dieser beiden Produkte lässt sich die Sichtweise auf Nostalgie und Moderne im Büro gut verdeutlichen. Der ordinäre Holzstempel fristet sein Dasein bereits seit über 200 Jahren in den Schreibstuben der modernen Welt und verleiht einem Dokument beinahe so etwas wie Würde. Kein amtliches Dokument ohne entsprechendes Siegel. Dementsprechend ist der gewöhnliche Holzstempel bereits seit Jahrhunderten die stille Stütze der Bürokratie und deren Aufrechterhaltung.

Demgegenüber steht die moderne Variante, nämlich der Selbstfärbestempel. Diese Stempelsorte hat vor einigen Jahrzehnten Einzug in die Amtsstuben der Schreibgelehrten gezogen und versieht dort seine wertvollen Dienste. Mit diesen Stempeln spart man sich den Arbeitsschritt, zuerst zum Stempelkissen zu müssen, in dem die Tinte für den Stempel selbst gespeichert ist. Mit dem Selbstfärbestempel lassen sich auch hervorragend mehrere Stempel in einem Modell vereinen. Ein veränderbares Datum oder auch verschiedene Bezeichnungen für bestimmte Vermerke sind mittlerweile der Standard für diese Artikel. Sie können zwar auch aus Holz sein, aber durch die mechanischen Möglichkeiten würde dies abwertend wirken.

Informationen zum Autor "tmaue":
Torsten Maue
E-Mail: torsten.maue(at)gmail.com
Web: http://www.torstenmaue.de

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