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Die bedarfsorientierte Personaleinsatzplanung – Infos und Fakten

Gerade die heutigen wirtschaftlichen Verhältnisse bringen immer mehr Unternehmen in die Notwendigkeit, sich mit internem Personalwesen zu beschäftigen. Vorbei sind die Zeiten, in denen der ein-oder andere personelle bzw. maschinelle Leerlauf mühelos kompensiert werden konnte, ohne dass der ein- oder andere Mitarbeiter um seine Arbeitsstelle fürchten musste. Im Gegenteil, einige Branchen klagen mittlerweile sogar über einen massiven Fachkräftemangel, der viele Unternehmen mitunter an den Rand ihrer Existenz treibt.

Wichtiger wird daher immer mehr die Personaleinsatzplanung bzw. die bedarfsorientierte Personaleinsatzplanung – die rationelle Zuordnung der verschiedenen Mitarbeiter in der Firma zu den Arbeitspositionen, jeweils passend zum Fähigkeitsprofil des Mitarbeiters und dem Anforderungsprofil der Arbeitsstelle bzw. des anstehenden Auftrags. Darunter fallen auch der anderweitige Einsatz von freien oder freigewordenen Kapazitäten, die Abteilungsumstrukturierung sowie die Beförderung von qualifizierten Mitarbeitern.

In seiner Gesdamtheit geht es also um die Verteilung des Personals auf die verschiedenen Arbeitsplätze unter Berücksichtigung der quantitativen, zeitlichen und örtlichen Erfordernisse des Betriebes, sowie der Interessen und Neigungen der Mitarbeiter. Im dem Zusammenhang sind auch flexible Arbeitszeiten wichtig, so dass diese mit einem schwankenden Personalbedarf synchronisiert werden können. Das gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, individuell auf die aktuelle Auftragslage zu reagieren.

Die Personaleinsatzplanung stellt auch einen wichtigen Baustein des sogenannten „Workforce-Managements“ dar. Beim Workforce Management zählen neben der Personaleinsatzplanung auch die Prognose des zu erwartenden Arbeitsaufkommens und des dafür benötigten Personals. Hinzu kommen die Optimierung des Personaleinsatzes zur Vermeidung von Unter- und Überdeckung, die Administration von verschiedenen Zeitkonten im Rahmen der Zeitwirtschaft sowie die Analyse und Steuerung des gesamten Workforce-Management-Prozesses. Bedarfsorientierung und Optimierung sind hierbei die Kernelemente des Workforce-Managements und sind für viele Unternehmen hilfreich, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu überleben und seiner Belegschaft sichere Arbeitsplätze zu garantieren.

Informationen zum Autor "fosforito":

E-Mail: fosforito(at)gmx.net
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