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Mit Englischunterricht zur Connected World

Das Englisch eine Weltsprache ist, steht außer Frage. 450 Millionen Menschen haben Englisch als Muttersprache. Auf der Rangliste der Sprachen ist das der zweite Platz gleich hinter dem Chinesischen und noch vor dem Indischen. Nur zum Vergleich: Nur 120 Millionen Menschen zählen Deutsch zur ihrer Muttersprache. Zu den 450 Millionen englischen Muttersprachlern kommen noch einmal fast die doppelte Anzahl an Menschen die Englisch lernen, d.h. über eine Milliarde Menschen können über diese eine Sprache kommunizieren.

Wie wichtig Englisch ist, hat inzwischen auch der EU-Kommissar für Energiefragen, Günther Oettinger, erkannt. Für seine Vermischung von Schwäbisch und Englisch musste er viel Spott über sich ergehen lassen. Nun will er seine Sprachkenntnisse mit einem Englisch Sprachkurs in Brüssel aufbessern. Oettinger sagte zuletzt in einem Interview: „Mein Englisch ist für Alltagsgespräche ausreichend.“ Genau das reicht aber häufig nicht. Laut einer Forsa-Umfrage gebrauchen etwa die Hälfte aller Arbeitnehmer regelmäßig Englisch oder eine andere Fremdsprache am Arbeitsplatz. Leider geht es dabei nicht immer nur um den Smalltalk nach Feierabend. Längere Fachkonversationen oder gar Verhandlung über Aufträge sind da schon deutlich schwieriger. Sprachkurse im Businessbereich haben deshalb Hochkonjunktur, insbesondere geht der Trend hin zu Auslandskursen. Beim Englischunterricht in Großbritannien lernt man nicht nur die Sprache, sondern auch die Gepflogenheiten des Landes kennen. Egal ob im Ausland oder Zuhause, Englischunterricht kann sich für Unternehmen wirklich auszahlen. Eine Umfrage bei Unternehmen des Mittelstandes hat ergeben, dass rund 20 Prozent von ihnen bereits einen Auftrag aufgrund zu hoher Sprachbarrieren ablehnen mussten. Aus diesem Grund bezuschussen oder übernehmen viele Firmen die Kosten für den Englischkurs.

Gerade Führungskräfte arbeiten häufig für längere Zeit im Ausland und große Firmen verfügen über eine Auslandsvertretung. Viele Branchen, wie zum Beispiel der Finanz- oder Bankensektor, haben auch einen hohen Anteil von englischem Vokabular in der Fachsprache. Cash-Flow oder High-Profit sind dort Vokabeln der Alltagssprache. Ein weiterer Faktor ist zudem die englische Fachliteratur. Gerade in der Medizin und in der Technik ist Englisch als Wissenschaftssprache unumgänglich. Auch wenn das „Denglisch“ gern belächelt wird, ohne die englischen Einflüsse auf die deutsche Sprache wäre in der Wirtschaft und Wissenschaft eine gleiche Kommunikationsgrundlage kaum möglich. Bei einem eher negativen Beispiel für die übertriebene Benutzung von häufig sinnfreien englischen Wörtern ist hingegen die Deutsche Bahn. „Call-a-Bike“ oder „Counter“ sind nur wenige Beispiele dafür. Das Unternehmen hat inzwischen bekannt gegeben in Zukunft auf zu viele englische Begriffe verzichten zu wollen. Im Alltag mögen die Kenntnisse aus dem Englischunterricht noch reichen und wenn auch manchmal das Denglisch etwas nervt, wer aber Karriere machen will, der braucht gute Englischkenntnisse und kommt um einen regelmäßigen Englischkurs nicht mehr herum.

Informationen zum Autor "Maria":

E-Mail: textschmiede-zimmermann(at)gmx.de
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